Togaparty

Die Toga-Party könnte man ebenso gut Römerparty nennen, denn es geht bei dieser Feier im Prinzip um das Leben bzw. ein Fest im alten Rom, in dem die Toga die typische Bekleidung der Einwohner war. Allein aufgrund der ungewöhnlichen, zum Teil aus Bettlaken zusammengeschneiderten und oftmals recht spärlichen Bekleidung gibt es für die Gäste viel zu lachen.

Einladung

Da „papyrus“ im alten Rom selten und teuer war, und viele Römer zudem gar nicht lesen konnten, wurden keine schriftlichen Einladungen verschickt. Dieses Detail sollte man aber ignorieren, denn auch Telefon oder e-mail-Programme gab es damals noch nicht. Man ist somit frei in der Wahl der Einladungsform.
Sofern man sich für eine schriftliche Einladung entscheidet, empfiehlt es sich, neben der Angabe von Datum, Ort, Zeit, Motto und Dresscode ein römisches Motiv in der Einladung abzubilden. Dies kann ein Foto einer antiken römischen Statue, ein Gemälde eines römisches Festgelages, ein lateinischer Spruch á la „veni,vedi,vici (er kam, sah und siegte)“ oder der Slogan von Asterix und Obelix: „Die spinnen, die Römer!“ sein.

Dekoration

Gefeiert wurde bei den alten Römern zumeist im „Liegen“, da es im Wohnbereich statt der normalen Sitzmöbel eher Liegeplätze gab, auf denen sich die alten Römer von ihren Frauen, Jünglingen oder Sklavinnen mit Trauben und Wein verwöhnen ließen. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man ein paar Steropursäulen und -Statuen mieten und im Raum aufstellen.
Dazu sollten große Platten mit verschiedenem Obst, darunter viele Trauben, sowie Feigen und Nüsse auf Tischchen neben den Liegeplätzen angeboten werden.

Römer-Bekleidung

Als Kostüm eignet sich die Toga in allen Variationen. Weitere Accessoies sind der Myrthenkranz, Römerhelme, Römerschwerter und -Schilder, unter Umständen noch ein über der Toga getragener Brustschutz. Zu guter Letzt dürfen natürlich die Römersandalen mit den um Fußgelenk und Wade gewickelten Bändern nicht fehlen.
Was genau ist eine Toga? Als Toga bezeichnet man ein ca. 4 m langes und 2,5 m breites Stück Stoff, das in verschiedenen Variationen (je nach Gebiet, in dem man lebte, und nach Rang) um den Körper gebunden wurde. Die gängigste Farbe der Toga war weiß. Die höheren Magistrate, z.B. Ädile, Prätoren, Zensoren oder Mitglieder der Priesterkollegien (Epulonen, Pontifices, Auguren und Quindecimviri) trugen in ihrem Amt eine mit einem breiten Purpurstreifen eingefasste Toga (toga praetexta). Gleiches galt für Knaben bis zur Volljährigkeit.
Für hochgestellte Staatsleute wie den Triumphator gab es noch die toga picta, eine purpurne Toga, die mit goldenen Sternen verziert war, sowie die mit eingestickten Palmzweigen geschmückte toga palmata.
Unter der Toga trug der Römer eine Tunika, optisch eine Art Nachthemd.

Man sollte sich die Abbildung einer Toga aus Büchern und Internet heraussuchen, möglichst mit einer genauen Beschreibung der Wickeltechnik, und dann mit einem entsprechendem Stoff üben, sich „einzuwickeln“. Anderenfalls steht man leicht im Freien, da sich der eine oder andere Knoten löst. Das kann einem auch bei Verwendung von ein oder zwei Bettlaken, der kostengünstigeren Version der Toga, passieren, wenn diese nicht mit ein paar Stichen zusammengenäht wird.

Essen

Da es sich um eine römische Party handelt, bietet sich italienisches Essen in allen Variationen mit großen Weintraubenreben, Nüssen, Feigen und Datteln an.

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