Piratenparty

Einladung zur Piraten-Party

Die Einladungen sollten mindestens Datum, Uhrzeit und natürlich das Motto mit Kostümwunsch enthalten.
Witzig ist eine Einladung in Form einer Flaschenpost.
Hierfür schreiben Sie die Einladung mit Tinte auf ein vergilbt aussehendes Blatt Papier. Rollen Sie dann den Brief zusammen und binden ein Band fest um die Rolle (zusätzlich festtackern). Dann schieben sie die Rolle durch den Flaschenhals. Achten Sie darauf, dass das Bändchen oben aus der Flasche heraushängt, so dass der gesamte Brief vom Empfänger wieder aus der Flasche herausgezogen werden kann.

Dekoration: Piratenschiff und Pirateninsel

Nicht jeder Pirat hatte soviel Goldstücke wie Pippi Langstrumpfs Papa. Auch für Freibeuter gab es ab und zu magere Zeiten, bis das nächste Schiff gekapert wurde.
Die Ausstattung ihres Piratenschiffes war daher eher einfach und rustikal. Es empfehlen sich daher einfache Holztische und Bänke. Elektrisches Licht gab es nicht an Bord. Insofern gehören Kerzen (möglichst gut vorbereitete Tropfkerzen in Flaschen) auf die Tische. Man kann zusätzlich Öllampen aufhängen oder aufstellen. Feiert man auf der Pirateninsel, also im Freien, z.B.im Garten, eignen sich natürlich auch Fackeln, die in den Boden gesteckt werden. Toll ist auch ein kleiner Bereich mit aufgeschüttetem Sand und künstlicher Palme. Eine schwarze Piratenflagge mit Totenkopf, Anker, Steuerrad, Rettungsringe, eine Schatztruhe mit Goldstücken (z.B. in Form von Süssigkeiten in goldener Verpackung), ein Stoffpapagei in einem aufgehängten Käfig und verschiedene dicke Taue mit Seemannsknoten sind die perfekte Ausstattung. Wer diese Teile aus Kostengründen nicht kaufen oder ausleihen möchte, kann sie auf dicke Pappe malen, ausschneiden und an die Wand heften oder, wenn draußen gefeiert wird, an einer Leine aufhängen.
Als Musik eignet sich (zwischendurch als Gag) eine CD mit Seemannsliedern.

Piratenkostüm

Kennzeichnend für Piraten sind natürlich die Augenklappe, das Dreieckspiratentuch auf dem Kopf, der goldene Ohrring an nur einem Ohr und vielleicht noch einen Papagei auf der Schulter. Ein riesiges Messer am Gürtel oder ein kleiner Sebel bringt die Gefahr ins Spiel. Auch diese Teile können aus bemalter Pappe hergestellt werden. Dazu kommt ein geringeltes oder weißes Shirt und eine dreiviertel Hose (z.B. eine Pumphose). Die Bekleidung darf ruhig etwas zerfetzt und schmuddelig sein und an einigen Stellen Löcher haben.
Mit Schminke werden dann Bartstoppel und düstere Augenbrauen ins Gesicht gemalt und fertig ist der Pirat.
Die Piratenbräut trug rüschige Kleider mit großem Dekolletee und Corsagen oder weiße Blusen mit Puff- oder Pumpärmeln, breiten Gürteln in der Taille und weite wadenlange Röcke. Viel Goldschmuck (von den Streifzügen der Männer), lange schwarze Haare (Perücke) unter dem Piratentuch und große goldene Ohrringe machen den Piratenlook perfekt.

Piratenessen

Das Geschirr kann aus Blechnäpfen und schlichten Wassergläsern bestehen. Deftige Kost wie Braten oder Keulen jeglicher Art war beliebt aber selten, da frisches Fleisch auf hoher See nicht immer vorrätig war. Stattdessen gab es Pökelfleisch, aufgekochte Hülsenfrüchte, Sauerkraut und Zwieback. Aber auch geräucherter Fisch passt zum Piratendinner. Dazu gibt es verschiedenes Brot.
Wem dieser doch eher derbe Speiseplan nicht zusagt, der bietet seinen Gästen anderes Essen in Form von Fingerfood an. Dies ist dann insofern stilecht, als der Pirat in der Regel nicht mit Messer und Gabel, sondern mit seinen Fingern gegessen hat.
Als Nachtisch kann es verschiedene Früchte wie Ananas, Melonen, Apfelsinen und Bananen geben. Auch Rosinen und Kokosnüsse wurden gern verspeist.
Getränke werden in Karraffen angeboten oder aus dem Fass.

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